Programm Herbst-Winter 2016/17

 

Die Diskussionen mit den Experten sind frei zugänglich und erfordern keine Anmeldung. 

  • Programm Herbst-Winter 2016/17 (pfd)

 

Sonntag, 16. Oktober 2016, 15 bis 17 Uhr

RUHE, BITTE!

Wie und warum uns Lärm zu schaffen macht

Was die einen kaum hören, ist für die anderen schon Lärm. Je nach Lebensalter, sozialem Kontext und individueller Empfindlichkeit werden Schallwellen unterschiedlich wahrgenommen und interpretiert. Dabei ist die akustische Qualität einer Umgebung für das menschliche Wohlbefinden mindestens ebenso wichtig wie die visuelle oder die taktile Qualität. Dem ungebrochenen Drang nach Freizeitspass und Mobilität in unserer Gesellschaft und den damit verbundenen Lärmemissionen steht ein wachsendes Bedürfnis nach Ruhe entgegen.

Prof. Christof Stieger, Audiologe, Universitätsspital Basel
Dr. Markus Brink, Bundesamt für Umwelt, Abteilung Lärm, Bern
Peter Philippe Weiss, Sound-Designer, Basel

Moderation: Christoph Keller, Redaktionsleiter Kunst & Gesellschaft, Radio SRF2 Kultur

 

Sonntag, 13. November 2016, 15 bis 17 Uhr

ENERGIEWENDE 

Wie reformbedürftig ist die Energiepolitik? 

Mit dem Ziel, die globale Erderwärmung zu begrenzen, haben sich im Dezember 2015 nahezu 200 Staaten zu einer einschneidenden Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen verpflichtet. Erdölprodukte wie Benzin oder Heizöl müssen demnach in den kommenden Jahrzehnten sukzessive durch alternative Energieträger ersetzt werden. Neuartige Antriebstechnologien für Fahrzeuge und effizientere Gebäudehüllen sollen dazu beitragen, den Gesamtenergieverbrauch zu senken. Werden diese Anstrengungen genügen, um das gesteckte Ziel zu erreichen?

Prof. Frank Krysiak, Umweltökonomie, Universität Basel
Prof. Hannes Weigt, Energieökonomie, Universität Basel
Prof. Stefan Roth, Erneuerbare Energien, FHNW, Windisch

Moderation: Christoph Keller, Redaktionsleiter Kunst & Gesellschaft, Radio SRF2 Kultur

 

Sonntag, 11. Dezember 2016, 15 bis 17 Uhr

AUS ERFAHRUNG WIRD MAN KLUG

Empirie als Säule wissenschaftlicher Erkenntnis

«Das Wissen ist ein Kind der Erfahrung», soll bereits der Universalgelehrte Leonardo da Vinci erkannt haben. Als «empirisch», das heisst auf Erfahrungswissen beruhend, gelten insbesondere die Naturwissenschaften. Zur Bildung und Überprüfung ihrer Theorien bedienen sie sich der Beobachtung, spezifischer Experimente und des systematischen Sammelns von Daten. Wo aber liegen die Grenzen des naturwissenschaftlichen Erkenntnismodells? 

Prof. Stefan Borgwardt, Neuropsychiatrie, Universität Basel
Prof. Dieter Ebert, Evolutionsbiologie, Universität Basel 
Prof. Tobias Straumann, Wirtschaftsgeschichte, Universität Basel

Moderation: Katharina Bochsler, Wissenschaftsredaktorin, Radio SRF

 

Sonntag, 8. Januar 2017, 15 bis 17 Uhr

SCHWER VERDAULICH

Digestion und Stuhlgang: Wo die Nahrungskette endet 

Bedingt durch grassierenden Zeitmangel, wachsende Mobilität und veränderte Ernährungsgewohnheiten – Stichwort «Fastfood» –befinden sich Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung oder das sogenannte Reizdarmsyndrom in der westlichen Zivilisation auf dem Vormarsch. Auch in traditionellen Agrargesellschaften, wo es oft an sanitären Einrichtungen und grundlegendem Hygienebewusstsein mangelt, wurde die Problematik lange verdrängt und vernachlässigt. Was kann die moderne Forschung über dieses uralte Tabuthema sagen?

Prof. Arno Schmidt-Trucksäss, Sportwissenschaften, Universität Basel
Dr. Raoul Furlano, Gastroenterologie, Universitäres Kinderspital beider Basel
Dr. Giovanna Raso, Epidemiologie, Schweizer Tropeninstitut TPH, Basel

Moderation: Katharina Bochsler, Wissenschaftsredaktorin, Radio SRF

 

 

 

Veranstaltungsort
Pharmazie-Historisches Museum
Totengässlein 3
4051 Basel

Archiv
Hier finden Sie frühere Veranstaltungen: 
Programm Archiv